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Zurück nach Berlin – Für eine sichtbare Erinnerungskultur

Mit einem Denkmal in Berlin soll die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung gewürdigt werden. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft rufen dazu auf, den Bau des Denkmals mit einer Spende zu unterstützen.

Ihr Einsatz für einen frühen Kämpfer heutiger Rechte!

„Magnus Hirschfeld war Vorkämpfer der schwul-lesbischen Gleichstellung. Und mehr als das: er hat sich für die Freiheits- und Bürgerrechte des Einzelnen eingesetzt. Mit seinem Mut, seinem humanitären Engagement und seinem Kampf für Aufklärung, Emanzipation und solidarisches Miteinander ist er Vorbild auch für die heutige Zeit; zumal in Berlin, dessen besonderes Markenzeichen die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Lebensstile ist. Magnus Hirschfeld ein Denkmal zu setzen, wo die Benennung des Spreeufers unweit des Standortes des Instituts für Sexualwissenschaft seit 2008 an ihn erinnert, wäre eine längst fällige Würdigung.

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin

„Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und auch ich persönlich begrüßen die Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. und des Bürgermeisters des Bezirkes Mitte, den Bau des Magnus-Hirschfeld-Denkmals mit einer Spende zu unterstützen, außerordentlich. Magnus Hirschfeld kämpfte als einer der Ersten für die Rechte von Homosexuellen. Mit seinem 1919 gegründeten Institut für Sexualwissenschaft errang er internationale Anerkennung und große Erfolge gegen die Diskriminierung von Homosexuellen. 1933 zerstörten die Nazis sein Institut – auch weil Magnus Hirschfeld Jude war. Ein Denkmal für Magnus Hirschfeld gehört in eine weltoffene Stadt wie Berlin!

Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin a.D.  

„Magnus Hirschfeld schwamm gegen den reißenden Strom der Ignoranz und Intoleranz seiner Zeit. Nicht nur Homosexuelle sind ihm zu Dank verpflichtet. Wir alle sollten es sein. Das Magnus-Hirschfeld-Denkmal ist deshalb auch eine aktuelle Mahnung an diejenigen, die für Gleichmacherei und Uniformität, statt für Freiheit und Vielfalt stehen.“

Hans-Olaf Henkel, Präsident des BDI a.D. und Präsident der Leibniz-Gemeinschaft a.D.

 

Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer:

Kulturstaatssekretär André Schmitz; Bundesministerin a.D. Brigitte Zypries; Bürgermeister Dr. Christian Hanke; Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Professor Erwin J. Haeberle, Founder and Director des Magnus Hirschfeld Archive for Sexology; Schauspielerin Maren Kroyman; Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg; Bundestagsabgeordneter Volker Beck; Bundestagsabgeordneter Michael Kauch sowie Dr. Klaus Lederer, Berliner Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE u.v.a.

 

Ein Denkmal für die Emanzipationsbewegung von damals – 

ein Denkmal für die Menschenrechte von heute!


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